Die 60er Jahre
Auch in diesen Jahren lief auf dem Reitplatz bei Kannenbaum aktives Training. Die Amelsbürener Reiter waren auf verschiedenen Turnieren in der Umgebung erfolgreich.
Der seit Jahrzehnten gute Kontakt zu den Hiltruper Reitern sorgte dafür, dass der Bau der Hiltruper Reithalle sowohl finanziell, als auch mit tatkräftiger Hilfe von Amelsbürener Reitern und Pferdefreunden unterstützt wurde.
Ab etwa 1962 wurden die Ponyreiter in unserem Verein besonders aktiv. Damals waren Alfred Tünsmann, Josef Schulze Tomberge und Herbert Schmeddinghoff besonders erfolgreich.
Neben vielen sportlichen Aktivitäten gehörten auch damals schon Aufgaben wie das Hochzeitsreiten und das Schützenfestreiten dazu.
Bei der Generalversammlung 1967 wurde Edmund Schulze Finkenbrink zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt bekleidete er mit viel Engagement bis zum Jahre 2001.
Den Reitbetrieb unterstützte der bis heute amtierende Turnierrichter Paul Verenkotte. Im Jahresbericht von 1967 steht, dass er es verstanden habe, nicht nur Lust und Liebe zum Sport zu fördern, sondern auch durch Erfahrung und sein Können, Pferde und Reiter auf einen achtbaren Leistungsstand zu bringen.
Mit den Reitervereinen Hiltrup und Rinkerode bildete der Verein in Amelsbüren 1962 eine Turniergemeinschaft. Sie führte zehn Jahre lang ein Gemeinschaftsturnier durch.
Die 70er Jahre
Bernhard Waltermann, der lange Jahre als aktiver und erfolgreicher Reiter tätig war, nahm 1970 das Amt des zweiten Vorsitzenden von Hugo Holtschulte entgegen.
| In den folgenden Jahren gab Bernhard Waltermann seine Kenntnisse als Reit- lehrer an den Nachwuchs weiter und bis in die 80er Jahre hinein stellte er seine Pony-Schimmel- Traum-Truppe für die |
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Aktivenausbildung zur Verfügung.
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Alfons Miling konnte in den 70er Jahren eine sehr erfolgreiche Ponytruppe vorstellen, z.B. in der Halle Münsterland. |
1974 wurde der erste Spatenstich zum Bau der jetzigen Reithalle getan. Mit viel Eigenleistung wurde eine Halle mit Pferdeboxen auf dem angepachteten Gelände „an der Böckenhorst“ erbaut. Zur Fuchsjagd 1975 konnte sie dann erstmals genutzt werden und die Boxen konnten ein Jahr später bezogen werden.
Natürlich wurde auch das 100jährige Bestehen des Vereins 1976 gebührend gefeiert.
Mit einem Festgottesdienst in der St. Sebastian-Kirche, einem Empfang und einem Jubiläumsball wurde der Gründung vor 100 Jahren gedacht.
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Die 80er Jahre
In den 80er Jahren war Doris Brandt für die Ausbildungsstufen der Großpferdereiterei verantwortlich. Aber auch der noch heute aktive Turnierrichter Hermann Vosskamp erteilte Springunterricht.
1981 wurde die alte Tradition des Voltigierens
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wieder aufgelebt. Ingilt von Schroetter stellte ihr eigenes Pferd zur Verfügung und bald weitete sich die Voltigierabteilung immer weiter aus. |
Schon im Verlauf des Jahres 1981 knirschte es im Getriebe des Reitervereins. Die langjährige Reitlehrerin Doris Brandt konnte nicht mehr kritiklos ihre Ausbildungsvorstellungen gegenüber dem Vorstand durchsetzen. Anfang 1982 trennte man sich von ihr als Ausbilderin und von da an gab Bennie Kleijn 10 Jahre lang in unserem Verein Reitunterricht.
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Ehemalige Turnierreiter trafen sich in dieser Zeit zum „Seniorenreiten“. Sogar auf unserem Sommerturnier traten die |
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die Reiter an und kämpften um den Pokal des Erfolgreichsten.
1985 wurde dem Verein eine ganz besondere Auszeichnung überreicht. Die Sportplakette des Bundespräsidenten für über 100jährige
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Vereinsarbeit wurde von Innenminister Dr. Zimmermann an die Vorstandsmitglieder übergeben. |
1986 wurde anlässlich des 110jährigen Bestehens die Lebendigkeit dieses ältesten, aktiven Pferdesportvereins mit einem vielfältigen Jahresprogramm demonstriert. Besondere Ereignisse waren z. B. der interne Reitertag, die Jubiläumsfeier oder das Reiterwochenende in der Lüneburger Heide.
Mady Gießler schuf in den 80er Jahren einen Kinderreithof, den sie mit gutem Zulauf als „Außenbetrieb“ unseres Reit- und Fahrvereins und Einstiegsmöglichkeit in den Reitsport führt.
Am Tag des Pferdes (12. Oktober 1986) konnte
| der RV 1876 Amelsbüren für den edlen Vierbeiner wirkungsvoll werben. 40 Gespanne und Reiter- gruppen lockten mehrere tausend Zuschauer an die Straßen. |
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1988 kaufte der Reiterverein sein erstes Vereinspferd. Der erst fünfjährige Ben Hur aus der Zucht von Walter Averdung zeigte im Training, dass er sich besonders gut als Voltigierpferd eignete. Lange Jahre ließ er die Kinder und Jugendlichen ihre Kunststücke auf seinem Rücken turnen. Jahre später bewies er außerdem auch noch sein Talent als Springpferd, denn er wurde erfolgreich bis zur Klasse M vorgestellt.
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